Marie-Luise Nikuta
Marie-Luise Nikuta, die erfolgreichste Selfmadefrau des Kölner Karnevals, wurde am 25.Juli 1938 geboren.
Schon als kleines Mädchen war Marie-Luise Nikuta im Karneval aktiv. Ihren ersten Hit lieferte sie mit dreizehn Jahren ab: M’r fiere Fastelovend – damit präsentierte sie sich Anfang der 50er Jahre mit dem Kölner Kinderchor. Der Erfolg war umwerfend. Dennoch: Bedingt durch die Schule und Beruf war zunächst nicht viel an die Musik zu denken. Erst ihr Ehemann überredete sie, ihre musikalischen Fähigkeiten zu nutzen. Im März 1968 nach der Geburt ihrer Tochter, vollzog sich schließlich der Wandel von der Versicherungskauffrau zur Volkssängerin.
Trotz aller neidischen Kommentare aus der Riege ihrer männlichen Kollegen, die auf die musikalische Karriere von Marie-Luise Nikuta kein einziges Kölsch gewettet hätten, ging es von nun an steil bergauf. Das Köbesdress wurde sogar zum Markenzeichen bei ihren Auftritten, die sie mittlerweile in jeder Session quasi im Akkord absolviert.
Für ihr unermüdliches Schaffen erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter – als bisher einzige Frau – die begehrte Ostermann-Medaille. Über 140 Lieder in 34 Bühnenjahren sind es bis heute.
Nach 25 offiziellen Mottoliedern für den Kölner Karneval, widmet sie sich nunmehr anderen interessanten Projekten wie z.B. dem Cologne Pride 2003.
2008 erschien das Album Typisch Nikuta zum 40jährigen Bühnenjubiläum (CD 182-00729)
